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Auf Grundlage des Wirkmodells hat Fröbel gemeinsam mit der
UZ Bonn einen Fragebogen entwickelt, der systematisch erfasst, wie pädagogische Fach- und Leitungskräfte das Verfahren
erleben, was sich in der Praxis bereits verändert hat und wo noch
Entwicklungsbedarf besteht. Ergänzend dazu werden Interviews mit verschiedenen Stakeholdern geführt, um weitere Perspektiven einzufangen.
Das Anliegen dahinter reicht über interne Qualitätssicherung hinaus: Über Jahre hinweg hat Fröbel in seinen Einrichtungen
wertvolles Erfahrungswissen zur Sprachbeobachtung und -förderung gesammelt. Dieses Wissen zu sichern, sichtbar zu machen und weiterzugeben an andere Träger, Kommunen und die
Bildungspolitik ist das Ziel des Wirkungsberichts, der Ende 2026
erscheinen wird.
Praxis und Wissenschaft
All dies – die Analysen, die Kooperationen, die Fortbildung und
die Selbstreflexion – folgt einer gemeinsamen Überzeugung:
Gute frühkindliche Bildung darf nicht vom Zufall abhängen. Beobachtung wird nur dann wirksam, wenn sie durchdacht, kritisch
begleitet und konsequent weiterentwickelt wird. Ein Träger in
der Größe und mit der Reichweite von Fröbel trägt auch eine besondere Verantwortung gegenüber den Kindern und Familien,
aber auch gegenüber dem System als Ganzem.
Fröbel verfügt heute über einen Datenschatz, der in der frühkindlichen Bildungslandschaft seinesgleichen sucht: Längsschnittliche Sprachentwicklungsdaten aus Hunderten von Einrichtungen
in ganz Deutschland, die systematisch erhoben wurden.
Diese Daten bilden die Grundlage für die interne Steuerung und
stellen gleichzeitig ein Angebot an die Wissenschaft dar. Der
Appell lautet, diese Praxisdaten stärker im wissenschaftlichen
Literatur
Anders, Y., Hafner, F. & Hummel, T. G. (2026). Bericht Projekt „SteBas“.
Studie zur Erprobung der Potenziale von BaSiK für Verbesserung der
pädagogischen Arbeit sowie zur bedarfsgerechten Steuerung von
Ressourcen. Universität Bamberg.
Egert, F., Körner, F. & Sachse, S. (2025). Was passiert in Kindertageseinrichtungen, wenn ein Kind sprachauffälliges Verhalten zeigt? Explorative
Studie zur professionellen, zirkulären Fallarbeit. Frühe Bildung, 14(2), 79–86.
https://doi.org/10.1026/2191–9186/a000708
Faas, S., Götz, A. & Müller, C. (2021). Pädagogisches Gutachten: Sprachstandsfeststellung, Sprachförderung und sprachliche Bildung. Pädquis
Stiftung b.R., im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des
Landes Brandenburg. Berlin.
Wirts, C., Fischer, S. & Cordes, A.-K. (2021). Umsetzung von Beobachtung,
Dokumentation und Planung von sprachlicher Bildung im Kita-Alltag. In S.
Gentrup, S. Henschel, K. Schotte, L. Beck & P. Stanat (Hrsg.), Sprach- und
Schriftsprachförderung gestalten: Evaluation von Qualität und Wirksamkeit.
Waxmann.
Zimmer, R. (2019). BaSiK – Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen. Manual (3. Aufl.). Herder.
Kontext nutzbar zu machen und gemeinsam Forschungsfragen
zu bearbeiten, beispielsweise: Unter welchen Bedingungen ge-
Kontakt für Fragen:
lingt alltagsintegrierte Sprachbildung? Wie lassen sich Sprach-
forschung@froebel-gruppe.de
bildungskompetenzen wirksam unterstützen?
Wer als Forscherin oder Forscher Fragen bzw. Ideen mitbringt,
findet bei Fröbel eine strukturierte Anlaufstelle: Die Stabsstelle Wissenschaftskooperationen koordiniert Forschungsprojekte, erschließt Feldzugänge zu über 200 Einrichtungen in
13 Bundesländern und gestaltet den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis – damit aus guten Fragen gemeinsam bessere
Antworten werden. ■
Bekommen Sie einen Eindruck davon,
wie BaSiK in Fröbel-Kindergärten
eingesetzt wird.
Jetzt kurzes Video ansehen:
youtube.com/
watch?v=Jt4bN2–4bbs
Nele Hage, Referentin für Wissenschaftskooperationen
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