Fröbel Jahresbericht 2023: Zusammen. Für Kinder. - Flipbook - Seite 24
Zusammenarbeit mit Kommunen
Kita-Plätze im
Breisgau gesichert
Kitas sind essenzielle Bildungsorte für Kinder in einer Stadt.
Mit der Übernahme eines insolventen Trägers sicherten wir 360
Kita-Plätze in Freiburg und Emmendingen.
Ziel, die dringend benötigten Betreuungsplätze in
Freiburg und Emmendingen zu sichern, trug uns
durch die zurückliegenden Gespräche“, sagt Dr.
Marlena Dürmeier, die als Geschäftsleitung die
neuen Fröbel-Kindergärten verantwortet.
„Aufatmen!“, hieß es für viele Familien und
Mitarbeitende in Freiburg und Emmendingen mit
dem 1. September 2023, denn Fröbel übernahm
sämtliche Kindertageseinrichtungen des insolventen Trägers Concept Maternel gGmbH und
sicherte alle bestehende 360 Betreuungsplätze
für die Familien in der Region.
Wichtige Faktoren für den erfolgreichen Trägerwechsel waren die konstruktiven Gespräche mit
der Stadt und die Zuversicht in die gemeinsame
Zusammenarbeit. „Neben Zutrauen gehört immer
auch eine ordentliche Portion Vertrauen hinzu“,
sagt Fröbel-Bereichsleiter Marek Körner und
bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesondere
bei der Stadt Freiburg.
Ohne das Vertrauen und die offenen Gespräche
mit der bisherigen Gesellschafterin Gisela Weidemann wäre der reibungslose Übergang in dieser
Form nicht möglich gewesen. „Das gemeinsame
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„Die größte Herausforderung bestand darin,
unsere vielen neuen Kolleginnen und Kollegen
nicht zusätzlich zu beunruhigen, sondern ihnen
die Sicherheit zu geben, dass der Übergang für
sie und die Familien gut verlaufen wird. Sie
hatten turbulente und unsichere Zeiten hinter
sich. Wir nahmen uns viel Zeit für Fragen, waren
vor Ort und haben transparent kommuniziert,
Herausforderungen beim Namen genannt und
jedem Anliegen – egal, ob klein oder groß, Aufmerksamkeit geschenkt. Ich denke, dass war
entscheidend.“ Dr. Marlena Dürmeier,
Fröbel-Geschäftsleiterin Baden-Württemberg
Bereits vor dem offiziellen Übergang der Trägerschaft fand eine digitale Betriebsversammlung
statt. Es folgten Besuche in allen Einrichtungen,
um den Mitarbeitenden Rede und Antwort zu
stehen und so die Basis für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu legen. Parallel
dazu informierten wir die Familien über die
nächsten Schritte. Drei digitale Elternabende
erwiesen sich als hilfreich, um individuell auf die
Fragen der Familien eingehen und diese beantworten zu können.
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