Fröbel-Rahmenkonzeption - Anleitung / Ressource - Seite 15
Nach dem Mittagessen besteht bei uns die
Möglichkeit, an einem geplanten Entspannungs-,
Ruhe- oder Schlafangebot teilzunehmen. Für uns
ist es selbstverständlich, dass die Kinder hier frei
entscheiden. Wer sich weder ausruhen noch
schlafen möchte, kann weiterhin dem Freispiel
nachgehen oder Angebote wahrnehmen.
Dazu gehört auch, dass die Kinder in vielen
unserer Einrichtungen Kontakt zu Tieren haben.
Dadurch erleben sie, was es heißt, Verantwortung
für Lebewesen zu übernehmen. Die Begegnung
zwischen Menschen und Tieren hat aber noch
weitere positive Effekte auf die Kompetenzentwicklung, wie die Stärkung von Empathie und
Kommunikationsfähigkeit.
Unser Ernährungskonzept sieht eine
ausgewogene Ernährung nach den
Qualitätsstandards der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung e. V. vor.
Wir ermöglichen den Kindern während der
Mahlzeiten eine angenehme Atmosphäre, die ihre
Ernährungsgewohnheiten und ihre Fähigkeit,
etwas zu genießen, beeinflusst. Jedes Kind
entscheidet selbst, was es von den angebotenen
Speisen essen möchte und wann es satt ist.
Essenssituationen sind kommunikative und
soziale Momente des täglichen Miteinanders. Sie
werden selbstverständlich als Bildungsmomente
gesehen, z. B. für die Sprachbildung, die nachhaltige Ernährungsbildung, das Zusammenleben
in der Gemeinschaft sowie die feinmotorische
Entwicklung.
Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit
Durch Experimente, Naturbeobachtungen,
Gartenarbeit oder Waldspaziergänge können
Kinder ihre Neugier stillen, Fragen stellen und
eigene Entdeckungen machen. Dadurch werden
wichtige Kompetenzen, wie Beobachtungsgabe,
Problemlösungsfähigkeit und soziale Interaktion,
gefördert.
Die Natur als Bildungsort ermöglicht
Kindern wertvolle Erfahrungen, die sie zu
naturverbundenen und verantwortungsbewussten Menschen heranwachsen
lassen.
Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung sensibilisieren wir Kinder
für einen achtsamen Umgang mit dem
Lebensraum Natur.
Sie erleben bei uns die Natur zu achten, bedacht
mit Ressourcen umzugehen, selbst Spielmaterialien herzustellen und zu reparieren, Müll zu
trennen und Materialien zu recyceln. So entwickeln sie am Vorbild der Erwachsenen selbst ein
Verständnis für ihr eigenes Handeln und den
Umweltschutz.
Lesetipp
Themenheft
Rein in die Natur
Themenheft
Lernen mit Tieren
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