Fröbel-Rahmenkonzeption - Anleitung / Ressource - Seite 9
bedeutet, am sozialen Leben teilzunehmen und
das Miteinander aktiv zu gestalten.
Wir ermöglichen Kindern, Erfahrungen in allen
Bildungsbereichen zu sammeln und gestalten
dafür anregende Bildungs- und Erfahrungsräume.
Weiterhin wird der Sozialraum genutzt, um diesen
mit den Kindern zu entdecken, für sich zu erschließen und Kooperationen einzugehen.
Die Haltung aller Akteurinnen und
Akteure ist von Offenheit – Respekt,
Wertschätzung und Toleranz – geprägt.
Diese Haltung mündet in ein pädagogisches Handeln, das sich an den drei
Prinzipien Beziehung, Partizipation und
Individualisierung orientiert.
Indem wir die Interessen, die Bedürfnisse und die
Perspektiven der Kinder berücksichtigen, regen
wir komplexe Bildungs- und Entwicklungsprozesse an und begleiten diese ko-konstruktiv. Kindorientierte Tagesstrukturen, Regeln und Verabredungen sowie anregende Bildungs- und
Erfahrungsräume und vielfältige Impulse und
Angebote bieten darüber hinaus Orientierung
und Sicherheit.
Freispiel
Die Beziehung zwischen Erwachsenen und
Kindern sowie die Beziehungen innerhalb der
Kindergemeinschaft schaffen Vertrauen, geben
Geborgenheit und legen damit die Grundlage für
Bildungs- und Entwicklungsprozesse. Eine unterstützende und vertrauensvolle Beziehung sowohl
zur Bezugsfachkraft als auch zu anderen Fachkräften bietet den Kindern ein sicheres Umfeld, in
dem sie ermutigt werden, ihre Fähigkeiten zu
entfalten.
Bei uns begegnen sich Kinder unterschiedlichen
Alters mit teils gleichen, teils anderen Vorstellungen und Interessen. Gemeinsam mit ihnen Spielideen zu besprechen, Freundschaften zu knüpfen,
über die Welt zu philosophieren, aber auch
Konflikte zu lösen, fördert die Gemeinschaftsfähigkeit und die Entwicklung sozial-emotionaler
Kompetenzen.
Begleitung der Bildungs- und
Entwicklungsprozesse
Bezugsfachkräfte
Struktur und Flexibilität
Kinderrechte
Individualisierung
Beziehung
Teamkommunikation
Projekte
Kindorientierte
offene Pädagogik
Impulse und Angebote
Bildungs- und
Erfahrungsräume
Bedürfnisorientierung
Ko-Konstruktion
systematische und
offene Beobachtungen
Inklusion und Vielfalt
Partizipation
Haltung
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